Hatten Sie auch schon die ersten Anzeichen von Heuschnupfen? Ein Jucken in der Nase? Niesreiz? Tränende Augen? Somit wissen wir, die Heuschnupfen Saison beginnt. Dies kann immer früher sein. Durch die milden Winter blühen die ersten Januar/Februar.

Deshalb beginnen Sie früh mit zum Beispiel einer Desensibilisierung mit einem Homöopathischen Mittel. Oder es empfiehlt sich auch die Einnahme von Schwarzkümmelölkapseln während drei bis vier Monaten.

In unserer Drogerie bieten wir einige Produkte aus der Komplementärmedizin an, welche die Symptome lindern und Ihnen den Alltag in der Pollensaison erleichtern. Wir mischen Ihnen gerne eine spagyrische Essenz genau auf ihre Symptome abgestimmt. Unterstützend können Sie Schüsslersalze oder homöopathische Mittel einsetzen. Wichtig ist auch die Pflege der Nase. Mittels Meersalzspray oder einer Meersalzspülung am Abend, welche die überflüssigen Pollen wegschwemmt und Ihnen die Nachtruhe erleichtert, pflegen und unterstützen Sie die Nasenschleimhaut. Bei uns erfahren Sie, durch unsere individuelle Beratung, genau das passende Behandlungsschema.

Wichtig ist, dass Sie die Heuschnupfensymptome behandeln um einen sogenannten Etagenwechsel zu vermeiden. Das heisst, dass sich die entzündlichen Reaktionen der oberen Luftwege von Nase und Rachen in die tieferen Atemwege ausdehnen und so zu Asthma führen können.

ALLE JAHRE WIEDER HEUSCHNUPFEN

Heuschnupfen kann ziemlich belastend sein. Auf jeden Fall sollte man ihn behandeln, denn greift der Dauerschnupfen auf die Bronchien über, kann sich Asthma entwickeln. Gegen die allergischen Symptome stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung.

In den höheren gelegenen Drogerien und Apotheken - zum Beispiel in Davos - haben es die Heuschnupfen-Experten mit einem besonderen Phänomen zu tun. Dort blühen die Pflanzen nämlich fast alle gleichzeitig. Grund dafür ist der kürzere Sommer. Ist auf den Skipisten der Schnee endlich weg, sputet sich Mutter Natur und lässt die Pflanzen in einem gerafften Zeitplan sprießen. Für Unterländer kann sich daraus eine unerfreuliche Überraschung ergeben. Wer auf Frühblüher wie Hasel und Esche allergisch reagiert, erlebt in den Bergen unter Umständen eine zweite Pollensaison. Oder umgeht beide! Man kann sich diese Zeitverschiebung auch zunutze machen, indem man seine Skiwochen bucht, wenn im Unterland schon alles blüht, und nach Hause zurückkehrt, bevor in den Bergen der Pollenfrühling eingeläutet wird.

Antiallergika nach wie vor das beste Rezept

Mit solchen Kniffs kann man allenfalls den Pollen für eine Weile ausweichen. Doch lassen sich die Ferien nicht immer einrichten, wie man gerne möchte. Außerdem verschieben sich die Pollenphasen je nach Wetter und so ist es unvermeidlich, dass irgendwann im Jahr dann doch der Heuschnupfen kommt, mit allen unangenehmen Begleiterscheinungen. Gegen die brennenden Augen, den Juckreiz in der Nase und den Fliessschnupfen empfehlen Experten in erster Linie Tabletten. Die neuen Antiallergika machen kaum mehr müde und haben eine Wirkung von 24 Stunden. Meistens sind damit die Symptome so weit gelindert, dass sich der Verbrauch an Papiertaschentüchern wieder auf Normalmass einpendelt. Je nach Situation kann man lokal noch etwas mit antiallergischen Augentropfen und Nasensprays nachhelfen. Letztere wirken schnell und lang anhaltend. Zudem können sie über längere Zeit verwendet werden. Dies im Gegensatz zu rein abschwellenden Nasensprays. Diese sollten nach einer Woche abgesetzt werden.

Alternativen aus der Komplementärmedizin

Wer lieber Produkte aus der Komplementärmedizin einsetzt, ist in der Drogerie oder Apotheke ebenfalls gut aufgehoben. Augentropfen und Nasensprays gibt es auch in homöopathischer Form und mit spagyrischen Sprays und Schüssler Salzen lassen sich ebenfalls gute Resultate erzielen. Mit diesen Mitteln braucht es allerdings ein bisschen mehr Einsatz der Betroffenen, da komplementärmedizinische Präparate normalerweise drei Mal täglich angewendet werden müssen und es allenfalls etwas länger dauert, bis sich die Wirkung zeigt. Doch wer durchhält, kann die Heuschnupfensymptome gut in Schach halten. Einen besonderen Trick haben sich die Hersteller eines puderhaltigen Nasensprays ausgedacht. Das feine Pulver legt sich über die Nasenschleimhaut und vermindert auf diese Weise den direkten Kontakt der Pollen mit der Schleimhaut und somit die allergische Reaktion. Manchen Heuschnupften-Geplagten hilft diese Methode sehr gut. Ebenfalls auf dem Prinzip, den Schleimhautkontakt der Pollen zu verhindern, basieren Sprays mit Meersalz. Mit einigen Sprühstössen spült man mehrmals täglich beide Nasenlöcher und schwemmt so die Pollen hinaus. Abends lohnt sich diese kleine Prozedur besonders, damit man möglichst ohne belastende Allergene schlafen kann.

Vorbeugung beginnt im Winter

Wer vorbeugen will, muss rechtzeitig damit beginnen, je nach Ort (Berge oder Unterland) und individueller Pollenempfindlichkeit bereits im Januar oder Februar. Mit gutem Erfolg empfehlen Fachpersonen auch Schwarzkümmelölkapseln zur Einnahme während drei bis vier Monaten. Auch die sogenannten Mastzellstabilisatoren sollten wenn möglich bereits einige Wochen vor der Pollensaison eingesetzt werden. Ihre Wirkung ist nicht abschliessend geklärt, doch weiss man, dass sie die Andockstellen von Histamin und Leukotrienen in den Zellen blockieren. Beides sind Gewebshormone und wichtige Auslöser von entzündlichen und allergischen Reaktionen. Ebenfalls vorbeugend eingesetzt werden homöopathische Sprays, die potenzierte Antigene enthalten und die überschiessende Reaktion des Immunsystems modulieren. Bei sehr starken Beschwerden kann eine Desensibilisierung in Betracht gezogen werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Allergien auslösenden Pollen bekannt sind. Die Behandlung sollte von einem darauf spezialisierten Arzt durchgeführt werden.

Etagenwechsel vermeiden

Heuschnupfen sollte man in jedem Fall behandeln. Ein Etagenwechsel muss unbedingt vermieden werden. Gemeint ist eine Ausdehnung der entzündlichen Reaktionen von den oberen Atemwegen (Nase und Rachen) in die tiefer liegenden Atemwege (Bronchien und Lungen). Fast die Hälfte aller Pollenallergiker ist im Laufe ihres Lebens von einem solchen Etagenwechsel betroffen und damit dem Risiko ausgesetzt, Asthma zu entwickeln. Die Einnahme von Medikamenten ist angesichts dieser realen Gefahr die bessere Lösung, zumal die individuelle Pollensaison für die meisten Pollenallergiker nach einigen Wochen wieder vorbei ist. Und bestimmt lohnt es sich, bereits jetzt ein Kreuz in die Agenda zu malen, damit es rechtzeitig vor der nächsten Pollensaison mit der Vorbeugung klappt!

Desensibilisierung

Bei besonders starkem Heuschnupfen empfiehlt sich unter Umständen eine Desensibilisierung, auch Allergieimpfung genannt. Dabei werden die Allergene (Allergien auslösende Stoffe, bei Heuschnupfen also Pollen) wöchentlich in stärker werdender Konzentration unter die Haut gespritzt oder täglich in Form von Tropfen eingenommen. Auf diese Weise gewöhnt sich das Immunsystem an die an sich harmlosen Stoffe und reagiert nicht mehr so stark darauf. Die Behandlung dauert drei bis fünf Jahre. Danach haben die Patienten in der Regel für mehrere Jahre Ruhe oder stark gemilderte Symptome. Eine Desensibilisierung kann bei Kindern ab Schulalter und bei Erwachsenen in jedem Alter durchgeführt werden.